Themen

  • / /

    Menschzentrierte Digitalisierung und Automation

    Mit der zunehmenden Digitalisierung der Produktion und dem gleichzeitigen Anspruch nach hoher Wirtschaftlichkeit, Ressourceneffizienz und Flexibilität finden sich Menschen in immer komplexeren Arbeitswelten wieder. Wie können wir bei all diesen Entwicklungen sicherstellen, dass wir den Menschen im Blick behalten und die Innovationen für ihn noch verstehbar und handhabbar sind? Und wie kann es gelingen, das notwendige Vertrauen und Akzeptanz in Assistenz- und Automationssysteme zu fördern und so deren optimales Potenzial auszuschöpfen? Menschzentrierte Entwicklungen verfolgen einen ganzheitlichen Systemansatz und bieten so eine Lösung, Menschen optimal im Zusammenspiel mit komplexen technologischen Systemen zu unterstützen und zu befähigen, ohne sie zu überfordern.

  • /

    Ladeplan – Mit KI zur smarten Ladeinfrastruktur

    In diesem Kurzfilm stellt der SICP – Software Innovation Campus Paderborn das Startup Ladeplan vor – ein innovatives Unternehmen, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Standortplanung für Ladestationen optimiert. Ladeplan analysiert Daten, erkennt Potenziale und unterstützt Städte, Unternehmen und Betreiber bei der effizienten Planung der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge.

  • /

    Smart systems und neue Geschäftsmodelle – Enabler für eine optimale Produktion

    Im Fachvortrag „Smart Services, neue Geschäftsmodelle – Enabler für eine optimale Produktion“ thematisiert Robin Kurth vom Fraunhofer IWU aktuelle Trends in der Umformtechnik sowie die Herausforderungen der Branche, wie Fachkräftemangel und Digitalisierung. Es wird erläutert, dass Software zunehmend an Bedeutung gewinnt und deutsche Automobilhersteller im digitalen Bereich hinterherhinken. Der Rückgang der Investitionsbereitschaft wird durch eine Konjunkturumfrage belegt, während innovative Geschäftsmodelle wie Smart Product Service Systems hervorgehoben werden, die Hardware, Service und digitale Technologien vereinen. Die Transformation zu flexiblen Geschäftsmodellen wird als notwendig erachtet, wobei über 60 % der befragten Unternehmen Subscription-Modelle für sinnvoll halten. Praktische Beispiele wie das „Smart Notch Sensorsystem“ und die KI-Plattform „Mod“ werden vorgestellt und es wird auf ein bevorstehendes Whitepaper hingewiesen, das neue Ansätze in der Digitalverwertung und Produktionstechnik diskutiert. Teilnehmer werden ermutigt, an einer Umfrage zu flexiblen und digitalen Geschäftsmodellen teilzunehmen, um Zugang zu weiteren Informationen zu erhalten.

  • /

    The potential of AAS in the digital Production

    Bestandssoftware repräsentiert den überwiegenden Anteil von IT-Budgets und ist gleichzeitig das größte Hemmnis für Innovation. Eine vollständige Migration ist aus Kostengründen oft unrealistisch. Wie muss ein Lösungsansatz aussehen, der die wirtschaftliche Realität von Zulieferern und kleineren OEMs nicht vernachlässigt?

  • /

    Batterierecycling in Europa – Chancen und Herausforderungen

    Im Rahmen der Präsentation über Batterierecycling und Kreislaufwirtschaftsstrategien stellt Lukas Brandl, Geschäftsführer der BLC, die komplexen Herausforderungen und Lösungsansätze im rasant wachsenden Batteriemarkt vor. Es wird ein vierstufiger Recyclingprozess erläutert, der die Sammlung, Vorbehandlung, Materialrückgewinnung und den Wiedereinsatz umfasst, wobei sowohl pyrometallurgische als auch hydrometallurgische Verfahren zur Anwendung kommen. Der Vortrag thematisiert zudem die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie den Battery Passport und die künftigen Recyclingquoten. Besondere Aufmerksamkeit gilt den logistischen Herausforderungen beim Dezentralisierungsproblem sowie der Notwendigkeit, Diagnosetechnologien zu entwickeln, um den Zustand der Batterien effizient zu klassifizieren. Abschließend wird die Dringlichkeit betont, verstärkt auf Kreislaufwirtschaftsstrategien zu setzen, um Ressourcen zu schonen und den wachsenden Bedarf an Rohstoffen nachhaltig zu decken.

  • /

    Open Source Hardware in der Industrie Innovation jenseits von DIY

    Im Fachvortrag von Prof. Dr. Dirk Reichelt wird ein Projekt vorgestellt, das von der TU Dresden, dem Fraunhofer IWU und der HTW Dresden im Rahmen eines Transferraums durchgeführt wird. Der Referent erörtert die Vorteile von Open Source Hardware, die in der Softwareentwicklung bereits etabliert ist, und hebt hervor, wie gemeinsames Entwickeln zu überlegenen Innovationen führen kann. Es werden konkrete Anwendungen wie das Open Compute Project sowie ein Demonstrator-Projekt für eine Modellfabrik vorgestellt, wobei die Kategorisierung von Open Source Hardware in die Bereiche Study, Make und Distribute erläutert wird. Besondere Herausforderungen wie Geschäftsmodelle, rechtliche Fragen und fehlende industrielle Standards werden ebenfalls behandelt. Abschließend werden die Teilnehmenden eingeladen, Kontakt aufzunehmen, um mehr über Open Source Hardware zu erfahren und an Werkstattprojekten teilzunehmen.

  • /

    Die Leichtmetallgießerei als zentraler Akteur in der Kreislaufwirtschaft der Automobilindustrie – Plus technologische Aspekte zum Thema Gigacasting

    Im Fachvortrag zur Fraunhofer IGCV stellt Robert Kleinhans verschiedene Aspekte der Gießereitechnologie und deren Relevanz für Nachhaltigkeit vor. Er hebt die Rolle des Instituts in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt sowie Maschinenbau hervor und nennt den Fokus auf nachhaltige Fabrikplanung und Digitalisierung. Ein zentraler Punkt ist die Diskussion über die Kreislaufwirtschaft und Metallrecycling, mit einem besonderen Augenmerk auf Aluminium, dessen CO-Fußabdruck sowie die Herausforderungen und Chancen im Recyclingprozess aufgezeigt werden. Zudem wird ein Legierungsrechner zur Optimierung des Schrott-Mixes präsentiert, der die Effizienz in der Aluminiumherstellung steigern soll. Abgerundet wird der Vortrag mit der Betrachtung von Gigacasting in der Automobilindustrie, die durch den Einsatz großer Druckgussmaschinen Effizienzgewinne und verbesserte Recyclingmöglichkeiten verspricht.

  • /

    Virtual Planning. Real Value.

    Der Fachvortrag von Prof. Dr. Lars Fritzsche der imk Industrial Intelligence GmbH präsentiert das Unternehmen und dessen Softwarelösung, die seit über 15 Jahren entwickelt wird und sich auf die flexible Planung und Gestaltung von Arbeitsumgebungen spezialisiert hat. Im Fokus steht das digitale Menschmodell, das eine effektive Mensch-Roboter-Kollaboration ermöglicht und bereits bei großen Automobilherstellern wie Audi und BMW eingesetzt wird. Ein praktisches Beispiel zeigt die Zusammenarbeit zwischen Werkerin und Kuka-Roboter bei VW Zwickau. Zudem wird das Projekt ‚Duswap‘ vorgestellt, das sich mit der ergonomischen Demontage von Brennstoffzellen im Rahmen der Kreislaufwirtschaft beschäftigt. Abschließend wird die Integration der EMA-Software in die Nvidia Omniverse-Plattform erläutert, die eine kollaborative Arbeitsweise zwischen verschiedenen Softwarelösungen ermöglicht und als innovativer Schritt im industrialisierten Metaverse gilt. Interessierte können sich am imk-Stand über die Software und die Omniverse-Integration informieren.

  • /

    Der Nutzen digitaler Zwillinge bei Multiroboterzellen für die modulare Produktion – am Beispiel der REAL-M

    In der Präsentation von Muhammad Faisal Yaqoob vom Fraunhofer IWU wird ein umfassender Überblick über die modulare Produktion unter Einsatz von Digitalzwillingen gegeben, insbesondere bei Multiroboter-Systemen. Die Sitzung beginnt mit der Vorstellung des Fraunhofer Forschungslabors, das Herausforderungen in der Matrix-Produktion beleuchtet und die Bedeutung der Kommunikation zwischen Mensch-Maschine und Maschine-Maschine hervorhebt. Durch virtuelle Inbetriebnahme und den Einsatz digitaler Zwillinge konnten signifikante Risikoreduzierungen und Effizienzsteigerungen in Entwicklungsprozessen erzielt werden, was durch ein Beispiel einer laufenden Schulung und Konfiguration eines KUKA-Roboters veranschaulicht wird. Zudem werden der Aufbau des Applikationslabors, in dem vier KUKA-Roboter über ein kaskadiertes vertikales Steuerungssystem von Siemens gesteuert werden, sowie verschiedene Anwendungsfälle und deren Vorteile diskutiert, wie etwa die Kosteneffizienz und die Wiederverwendbarkeit von Prozessen. Die Sitzung endet mit der Betonung, dass virtuelle Fehler deutlich kostengünstiger sind als reale Fehler, was die Wirtschaftlichkeit dieser innovativen Ansätze unterstreicht.